Lach-Seminar Francesco Muzio

Wühl-Kiste

Wertvoller Klimbim und wahre Juwelen

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LACHEN

Lach-Anfälle

Es gibt Momente, da ist Lachen einfach das Unangemessenste, was uns passieren kann. Auf einer Beerdigung, beim Referat oder in sonst einer ernstgeschwängerten Situation.

„Lachanfälle sind oft ein Ausdruck von Unsicherheit“, sagt der Lachforscher Rainer Stollmann, „es gibt Situationen, da möchte man nicht seinen körperlichen Regungen folgen. Und wenn das nicht zu vermeiden ist, ist die Autorität so sehr verletzt, dass man darauf mit völligem Kontrollverlust antwortet.“

Der Psychologe Michael Tietze setzt Humor in seiner Therapie ein. Lachen sei ein Aufbegehren gegen die Normen von Verstand und Moral, die das Leben des Erwachsenen definieren. Und: „Es ist im Grunde eine unbewusste Reaktion, die man mit George Orwell erklären kann. Der hat mal gesagt: Das Lachen ist eine kleine Revolte. Also das heißt, ein Aufbegehren.“

Wenn wir erst mal lachen, ist es oft schon zu spät. Stollmann sagt, es gebe keine sichere Methode, um Lachanfälle zu unterbinden. „Da kann man sich dann vielleicht kneifen oder versuchen ein Pokergesicht zu machen. Oder in den Himmel gucken, sich ablenken.“ Auch Tietze meint: „Lachen unterdrücken, das wird kaum gelingen. Und es ist auch nicht gut. Deswegen: Weiterlachen!“

Beide Experten raten zum Mut zur Lächerlichkeit. Für einen Lachanfall entschuldigen müsse sich niemand. Aber es könne – je nach Situation – hilfreich sein, ihn zu gegebener Zeit zu erklären.

Amber und Tim versuchen sich in der Kirche das Ja-Wort zu geben:

Bundesrat Merz‘ berühmter Anfall:

Roger Federer und Raphael Nadal während den Dreharbeiten für einen Werbespot:

Die Szene in einer holländischen Talk-Show wurde lange als wahre Begebenheit gehandelt, ist aber ein Fake. Lachen kann durch Tabubrüche getriggert werden. Hier: „Über Behinderungen lacht man nicht“.

Ein Kurzfilm (8 Min.), der mit dem Ansteckungspotential des Lachens spielt:

Schön, dass diesbezüglich hohe Tiere den gleichen Gesetzen unterworfen sind:

 

Handverlesene Artikel

Bestimmt ist mir nur ein Bruchteil aller beachtenswerten Artikel und Beiträge untergekommen.
Hier eine Auswahl:

Philosophie des Humors
Yves Bossart zu den drei Haupttheorien, warum wir etwas lustig oder komisch finden. (Video auf SRF, aus der Serie „Bleisch und Bossart“)

Lachhftes Verhalten
A. Sury klärt Sie übers Lachen auf, denn auch da kann man verheerende Fehler machen.  (2017 im BUND)

Die Macht der Mundwinkel
Lächeln Menschen, weil sie sich freuen? Oder ist es eher umgekehrt? Forscher haben sich einer Antwort auf die alte Frage angenähert. (PDF)

In die Hosen lachen vor Angst
1962 brach in Tansania die Lachkrankheit aus. Als Auslöser vermutete man soziale Ängste.  (PDF)

Kann man sich totlachen?
Man scheint sich nicht einig zu sein. Nein, man kann nicht. Doch, man kann – aber…

Lachen muss gelernt werden
Artikel über eine Studie betr. der Entwicklung des Lachens in der ersten Lebenszeit.  (2021 im BUND)

Lernen zu lachen
Budapest erlebte in den 30ern eine riesige Suizidwelle…  (PDF)

Tiere mit Humor
Nicht nur Spassvögel machen Quatsch!  (PDF)

Worüber wir lachen – verständlich erklärt
Ein sehr informatives Interview auf krautreporter.de  (PDF)

Dem Humor auf der Spur
Der Humorforscher Prof. Willibald Ruch  (2013 in 10vor10 auf SRF ab 22:07)

Anatomie des Gelächters
Was im Lachen steckt, und ein paar lockere Anmerkungen zu einer hohen Kunst.  (PDF)

Wie definiert Freud Humor?
Peter Schneider beantwortet in seiner Kolumne eine Leserfrage.  (2020 im BUND)

Folgende Artikel bewegen sich im Wirkkreis des Lachens, beschäftigen sich aber schwerpunktmässig eher mit Glück, Lebensgestaltung & Co

Ein Chef sollte wie ein Gärtner sein
Wie Arbeitgeber das perfekte Team zusammenstellen und warum man nie genug feiern kann.  (PDF)

Ein Chef mit Humor ist ein besserer Chef
Der Humorforscher Prof. Willibald Ruch im Interview  (2014 auf SRF)

Glücklichsein kann man üben
Der Humorforscher Prof. Willibald Ruch im Radio-Interview  (Audio, 2014 auf SRF)

Geld allein macht nicht glücklich …
… – aber was dann, Herr Glücksforscher? – Ein Interview.  (2019 auf WATSON)

Mehr „Let-it-be-Listen“
Ein profil-Interview mit dem deutschen Forscher und Wirtschaftspädagogen Karlheinz Geißler  (PDF)

Wer Glück sucht macht sich unglücklich
„Ein gutes Leben fühlt sich immer gut an.“ – Diese Idee ist Unsinn und macht Menschen kaputt.  (PDF)

Kreativitätstechniken
Mit einfachen Mitteln zu mehr Ideen und Produktivität.  (2018 auf UTOPIA)

Francesco Muzio: Offene Lachgruppe Bern
SRF berichtet über die Eröffnung  (Audio 2002)

Welttag des Lächelns 2016
Interview mit Francesco Muzio  (Video Tele Bärn)

Rire pour rien ça fait du bien
Francesco Muzio au Nouveau Musée Bienne  (Audio RJB 2015)

Diese Liste ist in Arbeit,

ich ergänze sie laufend.

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RESET

Das wird jetzt schwierig!

Denn es gibt zu viele sehr gute und spannende Artikel, Filme und Studien, als dass es mir leicht fallen würde, den einen oder anderen Hinweis zu unterschlagen. Ich muss es trotzdem tun, sonst scrollen Sie sich die Finger wund.
Wenn Sie sich aber für das Thema interessieren, finden Sie hier ausschliesslich 1A-Material. Versprochen.

Warum es unmöglich ist, sich selbst zu finden
Ein Artikel von Theresa Bäuerlein über die Illusion des Selbst.
„Wir knüpfen unsere Erfahrungen und Erfahrungen um ein Gefühl von Selbst. Es ist die stärkste Illusion überhaupt.“  (PDF)

Langeweile – eine mystische Übung
Was tun mit dem Gefühl der Langweile? Die wenigsten sind sich gewöhnt, einfach nichts zu tun. Doch genau darin stecke grosses Potential, ist der Theologe und Autor Pierre Stutz überzeugt.  (Audio auf SRF)

Atem – Den Takt testen
Stress bewältigen, Ängste lösen, Konzentration erhöhen: Luft holen und wieder gehen lassen ist ein elementarer, meist unbewusster Vorgang. Doch wir können ihn steuern und damit tief in die Prozesse unseres Körpers und unserer Seele eingreifen.  (PDF)

Auch Meditation lässt sich missbrauchen
Meditieren um „etwas Besonderes“ zu sein, um sich „von den anderen“ abzuheben, um sich in seine eigene „spirituelle Blase“ einzukuscheln, um sich vor sich selber zu verstecken…
Nicht gut.  (Artikel im Scientific American)

Warum Du öfter mal die Augen schliessen solltest
Einfach mal für eine gewisse Zeit einen der Sinne ausschalten. Und schon ist die Aufmerksamkeit eine andere.  (Artikel auf transform)

Selbsthilfe in Krisenzeiten
„Mit speziellen Meditationstechniken lässt sich dort Ruhe finden, wo wir es am nötigsten haben: in uns selbst.“  (Artikel im BUND)

Erlebnisbericht
Der GEO-Reporter Philipp Brandstädter hat an der weltweit grössten Studie zur Meditation teilgenommen. Sie wurde vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften durchgeführt.  (PDF)

Es ist viel gefährlicher NICHT zu meditieren
Interview mit dem Psychologen Boris Bornemann, der am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften an der weltweit größten Studie zum Thema Meditation als Wissenschaftler beteiligt war.  (PDF)

Wenn Verbitterung krank macht
Gefühle und Gedanken-Loops in den Blick kriegen – um mit einem kleinen, entscheidenden Schritt etwas Abstand vom Identifikations-Zirkus nehmen zu können.  (PDF)

Die heilsame Kraft der Meditation
Klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn hat.
Die Wissenschaft erforscht, inwiefern die mentale Praxis wirksam ist bei Schmerzen, Depressionen und Ängsten.  (ARTE-Doku)

Gelassen durchs Leben gehen
Neue Forschung zeigt: Gelassenheit ist eine Haltung, die sich erlernen lässt. Geo-Artikel.  (PDF)

„Meditieren sollte so normal werden wie Zähne putzen“
Richard Davidson, Professor für Psychiatrie und Psychologie an der Uni Wisconsin-Madison, konzentriert sich auf die Frage, wie Menschen ihre Verfassung und ihr Verhalten durch Meditation verbessern können.  (Tagesanzeiger)

Mehr …
von und über Richard Davidson in diesem Blog.

Alle meditieren. Wer verändert die Welt?
Richard Davidson und der Skeptiker Theodore Zeldin diskutieren in der „Sternstunde Philosophie“  (SRF)

Es ist eine stille Revolution im Gange
„Ich predige keine Weltflucht, im Gegenteil – ich bin dafür, die anstehenden Probleme energisch anzugehen.“
Kurzes Interview mit Andreas de Bruin.  (SPIEGEL)

Entspannungs-Tricks
Durch gezielte Stimulation des Vagusnervs können wir praktisch auf Knopfdruck relaxen. Und so besser mit Stress umgehen.  (Beobachter)
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Ab aufs Kissen!
Nach so viel Theorie ein bisschen Praxis: Jeden Freitag-Morgen um 06:30 in Stille sitzen.
Via Zoom, in Francesco Muzios guter Stube.  (Infos)

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COACHING

Zum Teil nur indirekt

haben folgende Beiträge mit Coaching zu tun. Aber sie sind mir wichtig genug, um sie mit Ihnen zu teilen.

Sinniges aus 9 Jahren
Während 9 Jahren habe ich wöchentlich einen ultrakurzen Newsletter verschickt. Die Termine meiner Gruppen waren darin ersichtlich und als Goodie gab’s immer noch die „sinnigen Erbauungen und Gescheitmachungen“.
Manch eine der vielen Weisheiten liesse sich in Coachings bestens zur Festigung der Leitplanke verwenden.
Die gut 1400 Inspirationen sind hier in einem PDF vereint.
Vorschlag: Ausdrucken, binden und in die Klo-Bibliothek aufnehmen.

Prokrastinieren, Aufschieben
Was Aufschieberitis über uns selber aussagt. Artikel im The New Yorker  (PDF, englisch)

Stoiker
Mit Gelassenheit besser durchs Leben? (Video auf SRF, aus der Serie „Bleisch und Bossart“)

Wie sich Stress auf das Gehirn auswirkt
Ein kurzes Erklärvideo aus der Reihe Ted-ED  (auf Youtube)

Die stille Revolution
„Wir haben viel Know How, aber kaum mehr Know Why.“
Der Trailer zum Film über den wünschenswerten Kulturwandel in unserer Arbeitswelt (auf Vimeo)

Kann man sich selber verwirklichen?
Im Gespräch erklärt Philosophie-Professor Michael Hampe, wie Meditation die Wahrnehmung verändert – und ob er den richtigen Beruf gewählt hat.  (PDF)

Was uns die Wissenschaft über das perfekte Team verrät
Laut den Erkenntnissen des Google-Projekts »Aristoteles« gilt es 2 Fragen zu beantworten, um herauszufinden, wie ein Team besser funktioniert .  (Perspective Daily)

Vera F.Birkenbihl
Sie war ein Phänomen! Ich empfehle sehr, in ihren Videos (die meisten in technisch recht mieser Qualität) herumzustöbern. Als Autistin hat sie sich leidenschaftlich und äusserst fokussiert mit dem menschlichen Verhalten und mit der Funktionsweise des Gehirn beschäftigt. Ihre Erkenntnssie liessen sie Lerntechniken entwickeln, die ihrer Zeit weit voraus waren.
In einem Interview äussert sie sich schwerpunktmässig zu der Frage „Was ist ein guter Coach?“.  Zu sehen auf Youtube:  Teil 1  /  Teil 2  /  Teil 3 (total 25 Min.)

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